Marina Palmizana (Luka Palmizana)
Marina Palmizana, eingereicht von Tatanka
Schon in frühen Jahren, weit vor dem Bau der Marina Palmizana in dieser Bucht, war Luka Palmizana auf der Nordseite der Insel Sv. Klement bei Bootsfahrern eine der beliebtesten Buchten der gesamten Adria. Der Grund: Die Bucht ist bei allen Windrichtungen ausgezeichnet geschützt, das Wasser wunderschön. Lediglich bei Bora (Nordwinden) kann ein unangenehmer Schwell in die Bucht stehen, der allerdings niemals gefährlich wird. Heute hat Luka Palmizana durch die Marina vom ACY zwar an ursprünglichem Reiz verloren, dennoch zählt sie zu den schönsten Buchten in diesem Revier.
Ansteuerung:
Ohne Ortskenntnisse nur bei Tag zu empfehlen, dann aber problemlos. Direkt vor der Einfahrt liegt die Klippe Hr. Baba. Nachdem ein Tragflächenboot in fast voller Fahrt auf Baba aufgefahren war (die Besatzung wollte in der Bucht von Palmizana baden) wurde die gefährliche Klippe vor der Marina Ende der 80er Jahre mit einem Feuer ausgestattet. Die Klippe kann auf beiden Seiten sicher umfahren werden - allerdings ist ein Sicherheitsabstand von mindestens 20 Metern einzuhalten.
Liegeplätze:
Im Sommer werden die Liegeplätze von Marineros angewiesen. Die Mole und der ‚Minihafen' im Südwesten der Bucht sind immer für Fährverkehr freizuhalten.
Versorgung:
Es gibt einen mäßig sortierten Supermarkt, die Werkstatt genießt einen schlechten Ruf. Sehr gut - fast schon berühmt - ist hingegen das Restaurant ‚Dagmar', dass in der zu Fuß ohne Probleme erreichbaren Südbucht ‚Palmizana' liegt.
Wasser / Benzin / Diesel:
Die Marina verfügt über Wasseranschlüsse, es besteht auch eine Wasserleitung zur Insel Hvar. Im Hafen von Hvar liegt auch die nächste Tankstelle - hier sind die Wassertiefen aber extrem gering.
Alle Angeben beruhen aus Hinweisen von Nutzern oder eigenen Erfahrungen. Es wird keinerlei Garantie für deren Richtigkeit gegeben. Jede Haftung für möglicherweise fehlerhafte Angaben ist ausgeschlossen. Google Karten eignen sich zudem nur zur Darstellung der groben Lage von Häfen – sie sind zur Navigation genauso ungeeignet wie ein Autoatlas. Die gute Seemannschaft verlangt, dass jedes Boot einen aktuellen Satz Seekarten und ein gutes Hafenhandbuch mitführt.
Tipps von Skippern für Skipper:
Harbourscout soll und kann kein gedrucktes Hafenhandbuch ersetzen. Vielmehr soll Skippern die Möglichkeit gegeben werden, anderen Skippern schon während der laufenden Saison Tipps zu geben: Gute Restaurants, geänderte Öffnungszeiten von Tankstellen und ähnliches. Helfen Sie mit, nur so kann Harbourscout für alle Nutzer kostenlos sein!

